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Auftaktveranstaltung für die Startchancen-Schulen in Sachsen-Anhalt am 28. und 29. August 2025

Mit prall gefüllten Rucksäcken an Informationen, Materialien und Impulsen aus der Praxis verließen Schulleitungen, Vertreterinnen und Vertreter der Schulträger sowie der Schulbehörden die zweitägige Auftaktveranstaltung für das Startchancen-Programm in Halberstadt. Für die 67 Schulen in Sachsen-Anhalt, die nun die zweite Generation des Programms bilden, war dies der Startschuss in eine spannende und zugleich herausfordernde Zeit. „Es wird eine anstrengende Zeit, aber wir werden unterstützt“, lautete eine der Stimmen aus den Reihen der Teilnehmenden.

Was nehmen die Schulleiterinnen und -leiter mit?

Zunächst eine Plakette von Bildungsminister Jan Riedel – verbunden mit Ermutigung und Rückenwind. Außerdem einen kompakten Überblick über Rahmenbedingungen und nächste Schritte: von Vorgaben zur Mittelverwendung über Prozessinformationen bis hin zu konkreten Unterstützungsangeboten wie Anbieterkatalog, Lernsoftware und Begleitmaterialien. Wichtig war auch das persönliche Kennenlernen von Schulentwicklungsberaterinnen und Ansprechpartnern aus LISA, Landesschulamt und Ministerium. Besonders wertvoll: die Praxisberichte der sechs „Schule macht stark“-Schulen. Beatrice Worm (Schule Kastanienallee Halle) lud dazu ein: „Nutzt uns als Multiplikatoren!“. Anke Thieme (Herder Grundschule Weißenfels) resümierte ihr erstes Programmjahr: „Das Jahr war notwendig, um gute Vorarbeit zu leisten und dort anzukommen, wo wir jetzt stehen.“

Was nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulträger mit?

Deutlich wurde auch; ohne die Schulträger geht es nicht. Sie sind nicht nur finanziell beteiligt, sondern tragen eine entscheidende Verantwortung für die Gestaltung des Sozialraums. Als Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe sowie als ausführende Behörde zahlreicher Sozial- und Hilfeleistungen sind sie zentrale Akteure. Sie engagieren sich freiwillig, etwa in der Prävention, der Gestaltung von Übergängen und der Fachkräftesicherung. Diese Rolle als Mitgestalter des Bildungsumfeldes stand in einer Denkwerkstatt im Fokus.

Was nehmen die Veranstalter mit?

Auch das Organisationsteam nahm alle Rückmeldungen der Teilnehmenden auf: Die Balance zwischen Input, Austausch und gemeinsamer Entwicklung sei entscheidend. Im Vergleich zur ersten Generation starten die Schulen nun mit weitaus klareren Rahmenbedingungen in das Programm. Für die nächste große Veranstaltung im Frühjahr 2026 – dann mit allen teilnehmenden Schulen – sollen noch stärker konkrete Angebote zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der Austausch über den aktuellen Arbeitsstand und die nächsten Schritte im Mittelpunkt stehen.

Der Auftakt in Halberstadt hat gezeigt: Die Basis für die gemeinsame Arbeit im Startchancen-Programm ist gelegt – mit viel Motivation, klaren Strukturen und der Bereitschaft, voneinander zu lernen.