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Startschuss für die Qualifizierung der ersten pädagogischen Unterrichtshilfen in Sachsen-Anhalt

Am 7. Januar 2026 startet erstmals die Qualifizierung der pädagogischen Unterrichtshilfen in Sachsen-Anhalt. Sie verstärken künftig die pädagogischen Teams an den Schulen, unterstützen die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern und übernehmen die Organisation von Ganztagsangeboten und Praxislerntagen.

Am heutigen Mittwoch hat die modular aufgebaute Qualifizierung der ersten pädagogischen Unterrichtshilfen (pUH) in Sachsen-Anhalt begonnen. 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten mit dem zweiwöchigen Basismodul. Dies ist der Auftakt für eine umfassende und praxisnahe Vorbereitung auf ihre zukünftigen Aufgaben an den Sekundar-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen des Landes. Im Anschluss daran werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wöchentlich in regionalen Gruppen qualifiziert. Die Module bereiten auf die vielfältigen Aufgaben vor, die während des ersten Einsatzjahres im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam werden aktuelle Fragestellungen bearbeitet und konstruktive Lösungen entwickelt. Die Qualifizierung wird vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) durchgeführt.

 

Die pädagogischen Unterrichtshilfen werden künftig unter anderem in folgenden Bereichen tätig sein:

  • Unterstützung und Co-Teaching im Unterricht,
  • individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern, insbesondere von abschlussgefährdeten Jugendlichen,
  • Organisation und Begleitung von Ganztagsangeboten,
  • Koordination und pädagogische Begleitung von Praxislerntagen und außerschulischen Lernorten,
  • Unterstützung bei schulischen Veranstaltungen, Elternarbeit und Kooperationen mit außerschulischen Partnern.

 

Mit dem heutigen Start der Qualifizierung geht Sachsen-Anhalt einen wichtigen Schritt zur Stärkung und Weiterentwicklung seiner Schullandschaft. Die pädagogischen Unterrichtshilfen werden dort eingesetzt, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird.