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Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS)

Wir haben BiSS

Die Bund- und Länderinitiative stellt sich vor

Wir haben BiSS! Aber warum eigentlich? Worum geht es in dem Programm und warum machen Kitas und Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet mit? Diese und andere Fragen beantwortet der kurze BiSS-Film in vier Minuten. Verantwortliche in BiSS-Schulen und -Kitas können sich den Film hier herunterladen und auf ihre Website stellen.

Willkommen auf den landesinternen Seiten des KMK-Projektes BiSS

Mit BiSS die sprachliche Bildung fördern

Über 400 Schulen sowie mehr als 200 Kindergärten und Kindertagesstätten aus ganz Deutschland beteiligen sich an dem Bund-Länder-Programm "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS). Sie werden durch das Programm bei ihrer Arbeit im Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung wissenschaftlich begleitet und unterstützt. Ziel ist es herauszufinden, welche Methoden und Instrumente der Sprachförderung unter welchen Bedingungen funktionieren und wie sie optimal umgesetzt werden können.

In das BiSS-Programm wurden Kitas und Schulen aufgenommen, die sich in besonderer Weise für die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Sie haben sich zu über 100 Verbünden zusammengeschlossen, in denen sie in den vergangenen Monaten gemeinsam an der Weiter- oder Neuentwicklung von Sprachförderkonzepten gearbeitet haben. Eine interaktive Deutschlandkarte gibt einen Überblick über die regionale Verteilung der Verbünde, informiert über die BiSS-Schulen und -Kitas und stellt die Konzepte zur sprachlichen Bildung vor.

So setzen viele BiSS-Schulen im Deutschunterricht auf die sogenannten Lesetandems. Mithilfe dieser Methode üben Grundschülerinnen und -schüler fehlerfreies und flüssiges Lesen. Ein etwas besser lesendes Kind bildet hierbei mit einem leseschwächeren Kind ein Tandem: Beide Kinder lesen synchron halblaut denselben Text mit dem Ziel, dass das etwas schlechter lesende Kind zunehmend längere Textabschnitte allein und fehlerfrei lesen kann. Im Rahmen des BiSS-Programms soll dieses Verfahren nun auch für den Fachunterricht weiterentwickelt und erprobt werden.

Mit dem Schuljahr 2014/2015 starten viele der Einrichtungen mit der Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen. Allgemein umfassen diese Methoden für eine alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kita, Verfahren zur Verbesserung der Leseflüssigkeit und zur Vergrößerung des Wortschatzes in der Grundschule, die Sprachförderung in nicht-sprachlichen Fächern und die sprachliche Integration von sogenannten Seiteneinsteigern im Sekundarbereich.
Die BiSS-Einrichtungen werden durch fachliche Beratung begleitet und bei der Bewertung ihrer Maßnahmen und deren Umsetzung unterstützt. Die Lehrkräfte sowie die Erzieherinnen und Erzieher erhalten Fortbildungen zu methodischen und fachlichen Themen, damit sie ihre Konzepte stetig weiterentwickeln und das Erreichen ihrer Ziele während der Anwendung überprüfen können. Bewährte Maßnahmen sollen nach dem Programmende 2017 in möglichst vielen Kitas, Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe eingesetzt werden.

Weitere Informationen: www.biss-sprachbildung.de

 

 

 

Beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 beteiligt sich unser Bundesland an dem bundesweiten Programm „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS). Es handelt sich dabei um ein fünfjähriges Forschungs- und Entwicklungsprogramm, in dem Verbünde aus Kindertageseinrichtungen und Schulen eng zusammenarbeiten, um ihre Erfahrungen auszutauschen und abgestimmte Maßnahmen der Sprachbildung und Sprachförderung umzusetzen.

Mit dem Programm können Bildungseinrichtungen ihre bewährten Konzepte für Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung mit neuen Maßnahmen verzahnen. Als Grundlage stellt das Programm wissenschaftlich fundierte Informationen und Materialien zur Verfügung, die für die Praxis verständlich aufbereitet werden.

Die in unserem Bundesland eingeführten Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung für Kinder und Jugendliche sollen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt werden. Dabei unterstützt das Programm die erforderliche Fortbildung und Weiterqualifizierung der teilnehmenden Lehrkräfte, wodurch die Schule und vor allem die Schülerinnen und Schüler insgesamt profitieren. Die Unterstützung erfolgt auf vielfältige Weise und wird sich an den Bedürfnissen der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer orientieren.

Flyer zum Projekt in Sachsen-Anhalt

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