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Ziele

Verbund Grundschule: „Sprache im alltäglichen und fachlichen Kontexten der Grundschule“

Der Verbund „Sprache in alltäglichen und fachlichen Kontexten der Grundschule“ möchte geeignete Verfahren und Methoden zur Sprach- und Leseförderung ermitteln und in den Verbundschulen erproben. Das Projekt fokussiert insbesondere die Kompetenzbereiche Wortschatz und sprachlich komplexer Ausdruck in allen Fächern. Die Lehrpersonen sollen professionalisiert werden, sprachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler auszubauen, Lernstrategien für die Wortschatzarbeit, Arbeit am Satz und am Text zu entwickeln und Aufgaben, Sätze und Texte schüler- und altersbezogen zu optimieren. Sie lernen zudem verschiedene Sprachstandsanalysen kennen und erarbeiten auf deren Grundlage klassen- und schülerbezogene Förderkonzepte.

Verbund weiterführende Schulen: "Sprachliche Bildung und Förderung im Fächerkanon der Sekundarstufe"

Der Verbund „Sprachliche Bildung und Förderung im Fächerkanon der Sekundarstufe“ hat sich das Ziel gesetzt, sprachliche Bildung und Förderung möglichst breit in den Verbundschulen zu verankern: Sprachförderung soll nicht nur fächerübergreifend und nachhaltig umgesetzt, sondern auch fester Bestandteil der Schulprofile werden. Prozesse der sprachlichen Bildung und Förderung sollen in allen Fächern verankert und unter den Fachlehrkräften abgestimmt werden. Eine wichtige Rolle wird dabei die Arbeit an Fachwortschatz und Fachtexten einnehmen. Zusätzlich werden neue Medien einbezogen, um möglichst vielfältige Lese- und Schreibanlässe zu schaffen (Modul S5).

Die beteiligten Lehrkräfte in den Verbundschulen sollen im Rahmen der Verbundarbeit professionalisiert werden, um anschließend als Multiplikatoren/-innen in der Region tätig zu sein.

Ausgehend von den Leitlinien der BiSS-Expertise werden im Bundesland Sachsen-Anhalt für die beteiligten Schulen mit dem Ziel einer systematischen Sprach-, Lese- und Schreibförderung nachfolgende Module favorisiert:

Ziel des Moduls 1 ist es, den Kindern den Zugang zu den prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen zu erleichtern und ihre sprachlichen Kompetenzen auszubauen. Dabei soll an die alltagsintegrierte Sprachbildung angeknüpft werden und der aktive Wortschatz als Grundlage für die Lesekompetenz erweitert werden.

Die Lehrkräfte sollen professionalisiert werden,

  • sprachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler auszubauen,
  • Lernstrategien für die Wortschatzarbeit, Arbeit
    am Satz und am Text zu entwickeln und
  • Aufgaben, Sätze und Texte schüler- und altersbezogen zu optimieren.

Ziel des Moduls 4 ist die Entwicklung von Kompetenzen im Diagnostizieren und Fördern von Schülerleistungen. Wenn ein relevanter Wortschatz und die notwendigen phonologischen Kompetenzen vorhanden sind, können die Schülerinnen und Schüler über ein dem Alter angemessenes Leseverständnis verfügen. Ein Schwerpunkt des Moduls ist die Entwicklung der Leseflüssigkeit. Dazu sind die Vermittlung und Anwendung geeigneter Lesestrategien im fortgeschrittenen Grundschulalter von großer Bedeutung.

Die Lehrerinnen und Lehrer werden

  • in Abhängigkeit vom Ziel passende Diagnoseinstrumente auswählen,
  • Verfahren testen, die hinreichend messgenaue Aussagen über Leseleistungen erlauben und auch vom Zeitaufwand her für Schulen praktikabel sind,
  • Vorgehensweisen unterscheiden, um Basiskompetenzen wie Lesegeschwindigkeit zu erfassen,
  • Leseverständnistests, die insbesondere auf die Erfassung komplexerer Leseverständnisleistungen abzielen, kennenlernen,
  • Förderung individuell und auf die Ergebnisse der Diagnose bezogen abstimmen.

Beim Modul 4 sollen die im Fach Deutsch erworbenen Kenntnisse und Strategien in Bezug auf das Lesen und Schreiben auch in den anderen Fächern angewandt werden. Damit knüpft dieses Modul unmittelbar an das gleichnamige Modul der Primarstufe an.

Gegenstand sprachlicher Bildung und Förderung in fachlichen Kontexten sind die jeweiligen fachsprachlichen Mittel. Hierzu gehört zum einen der Fachwortschatz, der sinnvoller- und üblicherweise im Fach vermittelt wird.

Das Modul 5 bietet die Möglichkeit, spezifische Lehr-Lern-Szenarien für die Mediennutzung zu entwickeln. Erforderlich sind didaktische Konzepte

für einen systematischen und gezielten Einsatz der jeweils genutzten Medien für klar definierte Gegenstandsbereiche und Ziele, etwa in einer Doppeljahrgangsstufe medienspezifische Lese- und Schreibförderung zu betreiben.

Struktur

Ein Organigramm zur Organisationsstruktur des Projektes in Sachsen-Anhalt ist hier einsehbar.