Herzlich Willkommen auf der Website des Landesinstitutes für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) konzipiert, organisiert und begleitet das Qualitätsmanagement an den Schulen Sachsen-Anhalts durch externe Evaluationen sowie durch schulische Leistungsvergleiche und es widmet sich der Auswertung dieser Ergebnisse.

Rückmeldungen aus der schulischen Praxis und die Auswertung von Leistungserhebungen fließen direkt in die Lehrplanentwicklung, die Arbeit der Schulleitungen und der Schulaufsicht sowie in die Schwerpunkte der Lehreraus- und -fortbildung ein.

Aktuelle Themen

Auswertungsberichte der schriftliche Abschlussprüfung - Realschulabschluss

Nach Erfassung der schulbezogenen Ergebnisdaten für die schriftliche Realschulabschlussprüfung sind hier für die beteiligten Schulen Kurzinformationen mit landesweiten Ergebnissen veröffentlicht. Übersichtsartig werden darin Landesdurchschnitte, landesweite Streuung der Schuldurchschnitte sowie eine prozentuale Verteilung der erreichten schriftlichen Prüfungsnoten zusammengestellt.

Der für das jeweilige Fach jährlich veröffentlichte Auswertungsbericht enthält neben deskriptiven Befunden zu schülerbezogenen Ergebnissen Hinweise zur Nutzung der Ergebnisse im Rahmen der Tätigkeit von schulischen Fachschaften sowie Anregungen zu Schlussfolgerungen für die Unterrichtsarbeit.

Auswertungsbericht Mathematik
Auswertungsbericht Englisch
Auswertungsbericht Deutsch

„Bildung in der digitalen Welt“ – Orientierungen zu Kompetenzanforderungen in verschiedenen Schuljahrgängen

In Sachsen-Anhalt werden derzeit die durch die Kultusministerkonferenz vorgegebenen Kompetenzen zur „Bildung in der digitalen Welt“* in die Lehrpläne der Grundschule und Sekundarschule eingearbeitet. Bis zum Inkrafttreten der fortgeschriebenen Lehrpläne im Schuljahr 2019/20 bietet die anliegende Übersicht Orientierungen zum Stand der Kompetenzentwicklung in verschiedenen Schuljahrgängen als Unterstützung der schulinternen Planung. 

Kompetenzanforderungen in der Primarstufe und Sekundarstufe I auf Grundlage der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" (PDF-Dokument)
Orientierungen für die Fortschreibung der Lehrpläne und die schulinterne Planung in Sachsen-Anhalt

"Bildung in der digitalen Welt" - Kompetenzanforderungen im Lehrplan Gymnasium (PDF-Dokument)
Das Material bietet eine Übersicht über die Kompetenzanforderungen zur "Bildung in der digitalen Welt" im Lehrplan Gymnasium.

Anregungen zur Weiterentwicklung werden gern entgegengenommen: Digitale-Welt(at)lisa.mb.sachsen-anhalt.de

Armenische Delegation besucht das LISA

Gruppenbild der armenischen Delegation
Informationsrunde am LISA

Am Dienstag besuchte eine Delegation von Bildungsvertretern aus Armenien das LISA und informierte sich über die Themengebiete Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Lehrpläne und Lehrplanentwicklung.

Die Delegation verbringt eine Woche in Sachsen-Anhalt und besucht außerdem verschiedene Schulen, den Landtag und das Landesschulamt. Zusätzlich stehen kulturelle Hightlights auf dem Programm.

Realabschlussprüfungen 2018: Beste Mathematikergebnisse seit 2005

Die Ergebnisse der diesjährigen Realabschluss-Prüfungen, die im April 2018 für 8.000 Schülerinnen und Schüler an Sekundar-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen sowie sonstigen Förderschulen mit dem schriftlichen Teil begonnen hatten, liegen inzwischen vor.

In den Fächern Mathematik und Englisch wurden dabei besonders gute Ergebnisse erreicht. In Mathematik wurde mit 3,37 der beste Notenschnitt seit 2005 und in Englisch mit 3,08 das zweitbeste Ergebnis der vergangenen 13 Jahre erreicht. Lediglich in der Deutschprüfung ging der Notenschnitt mit einem Ergebnis von 3,28 zurück. Positiv hat sich die Zahl der nicht zugelassenen Prüflinge entwickelt. Nur 55 Schülerinnen und Schüler wurden nicht zugelassen. Im Vorjahr waren es noch 72.

Notendurchschnitte Sachsen-Anhalt
SchuljahrPrüfung DeutschPrüfung EnglischPrüfung Mathematik
2005/20063,463,664,21
2006/20073,313,593,49
2007/20083,333,254,10
2008/20093,253,493,67
2009/20103,273,473,46
2010/20113,283,273,79
2011/20123,163,383,41
2012/20133,012,923,43
2013/20143,113,293,59
2014/20153,123,213,70
2015/20163,093,393,50
2016/20173,153,243,65
2017/20183,283,083,37

 

 

 

Leistung macht Schule

Bildung und Wissenschaft im angeregten Pausengespräch
Bildung und Wissenschaft im angeregten Pausengespräch
Jun.-Prof. Mayer stellte im Workshop II die Teilprojekte vor
Jun.-Prof. Mayer stellte im Workshop II die Teilprojekte vor, in denen adaptive Konzepte sprachlich-literarischer Förderung im Fach Deutsch entwickelt werden.
Christian Herbig diskutierte im Workshop III das Potenzial Personalisierter Entwicklungspläne
Christian Herbig diskutierte im Workshop III das Potenzial Personalisierter Entwicklungspläne (PEP) als Instrument individueller Begabungsförderung.
 

Am 16. April 2018 fand am LISA in Halle das erste Arbeitstreffen der Vertreterinnen und Vertreter der Projektschulen, des Forschungsverbundes LemaS und des Projektträgers DLR statt.

Wissenschaft trifft Schule – das war der Leitgedanke der ersten Netzwerktagung im Rahmen der „Gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler“. Die Vertreterinnen und Vertreter der acht am 6. November 2017 berufenen Projektschulen konnten bei dieser Veranstaltung, basierend auf den Vorträgen von Frau Prof. Dr. Weigand (Pädagogische Hochschule Karlsruhe), von Herrn Prof. Dr. Wollersheim (Universität Leipzig) und von Herrn Junior-Prof. Dr. Johannes Mayer (Universität Leipzig) als auch durch die Gesprächsrunden am Nachmittag, einen Einblick in die inhaltlichen Überlegungen und Zielstellungen der am Projekt beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen des Forschungsverbundes „Leistung macht Schule“ gewinnen. Zudem hatten alle Teilnehmenden reichlich Gelegenheit zu einem aktiven gegenseitigen Austausch.

Ziel der Netzwerktagung war der Aufbau erster Kommunikationsstrukturen zwischen den mitwirkenden Institutionen und Bildungseinrichtungen. Die Vertreter der Wissenschaft gaben einen Einblick in ihre mit der Initiative verbundene Arbeit, die angestrebten Ziele sowie die inhaltliche Ausrichtung der angebotenen Teilprojekte geben. Durch den einleitenden Fachvortrag und dem dialogischen Austausch in einer Workshop-Runde wurden erste Anknüpfungspunkte zwischen Wissenschaft und schulischer Praxis geschaffen.

Lernen im Museum

LISA-Information 017/2018
Kulturelle Lernorte bieten vielfältige Möglichkeiten

Neben dem Bewahren, Ausstellen und Erforschen haben Museen auch einen Bildungsauftrag. Sie vermitteln ästhetische Werte, bieten Zugang zu verschiedenen Epochen und fremden Kulturen. Die unmittelbare Begegnung mit originalen Zeugnissen der Vergangenheit schafft Orientierungsgrundlagen und Maßstäbe für die Bewahrung von kulturellem Erbe sowie für die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart. So wird der Blick auf unsere Welt geschärft. Als außerschulische Lernorte bieten Museen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, neben speziellem Wissen auch vielfältige Kompetenzen zu erwerben sowie anschaulichen, handlungsorientierten und nachhaltigen Unterricht zu erleben. Um dieses enorme Potenzial musealer Einrichtungen auszuschöpfen, reicht es jedoch nicht aus, Schülerinnen und Schüler „ins Museum zu schicken“, denn der Aussagewert musealer Objekte erschließt sich nicht im Selbstlauf. Geeignete museumspädagogische Medien und Materialien, geschulte Mitarbeiter, aber auch gut vorbereitete Lehrer und Schüler sind Grundvoraussetzungen für einen fruchtbringenden Museumsbesuch. Darüber hinaus muss schulische Bildungsarbeit im Museum an den Lehrplänen orientiert sein und neben der Vermittlung von Wissensbeständen auch fachbezogene und überfachliche Kompetenzen ausbilden und stärken. Die Schulung des historischen Denkens und der geschichtskulturellen Kompetenz sind weitere wichtige Aspekte.

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Das Museum Burg und Schloss Allstedt wird ein Kultureller Lernort

Blick auf das Schloss Allstedt
Bürgermeister Jürgen Richter, Museumsleiter Adrian Hartke und LISA-Direktor Dr. Siegfried Eisenmann unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung

Am 18.01.2018 startete eine mehrjährige Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Besuche von Kindern und Jugendlichen hat das Museum Burg und Schloss Allstedt regelmäßig.  Sie können sich zum Beispiel auf eine Ralley durch das Museum begeben oder spielerisch  in das Mittelalter eintauchen.  Bald sollen sie sich aber auch auf die Spuren des Reformators Thomas Müntzer begeben können. Immerhin verbrachte dieser  in Allstedt eine entscheidende Zeit seines Lebens und hielt 1524 hier im Schloss seine berühmte Fürstenpredigt. Für Schulklassen und andere Lerngruppen wird in den nächsten Jahren eine museumspädagogische Konzeption ent-stehen,  die verschiedene  Aspekte seines Wirkens, aber auch seine ideologische Vereinnahmung in der DDR be-leuchtet. Die Bau- und Nutzungsgeschichte sowie die spätmittelalterliche Schlossküche sind weitere Schwerpunkte der künftigen Lernerlebnisprogramme, die mit den Fachlehrplänen Sachsen-Anhalts verknüpft sein werden. Unterstützung dafür erhält das Museum vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).  Eine gemeinsame Zielvereinbarung wurde am 18.01.2018 vom Bürgermeister der Stadt Allstedt, Jürgen Richter und dem  Direktor des LISA, Dr. Siegfried Eisenmann im Museum unterzeichnet. Sie ist die Grundlage einer vierjährigen Kooperation mit dem Ziel, das Museum Burg und Schloss Allstedt zu einem Kulturellen Lernort zu entwickeln. Das Museum  ist der vierzehnte vom LISA betreute Standort in Sachsen-Anhalt.

Mein Redekompass - Formulierungshilfen für kleine und große Vorträge

Der Redekompass wurde im Rahmen der Bund- und Länderinitiative BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift) am LISA entwickelt und soll Lehrerinnen und Lehrer in Ihrer Arbeit zur Sprachförderung unterstützen. Er wurde exemplarisch als Formulierungshilfe für die Hand des Schülers gestaltet und hilft den Schülerinnen und Schülern bei der sprachlichen Gestaltung ihrer kleinen und großen Vorträge im Unterricht. Mit Hilfe des Redekompasses kann aufgrund der Bindung auch an ausgewählten Schwerpunkten des Vortrages gearbeitet werden; beispielsweise können Schwerpunkte wie die Gliederung des Vortrages oder die Gestaltung von Übergängen im Vortrag expliziert thematisiert werden. Der Redekompass eignet sich sehr gut zur Differenzierung innerhalb der Lerngruppe.

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Neue Initiative zur Förderung leistungsstarker Schüler

Sachsen-Anhalt beteiligt sich an der Gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler

In den kommenden 10 Jahren beteiligt sich Sachsen-Anhalt an der „Gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler“ mit der Absicht, sowohl die Förderung leistungsstarker als auch potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status zu optimieren.

Bildungsminister Marco Tullner begrüßte heute die acht teilnehmenden Schulen aus Sachsen-Anhalt am LISA in Halle. „Neben einem besonderen Fokus auf Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ist es enorm wichtig, auch diejenigen mit hohen Leistungspotenzialen zu fördern. Es ist Sachsen-Anhalt deshalb ein besonderes Bedürfnis an der Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler teilzunehmen. Die Schulen beweisen hier enormes Engagement und Bewusstsein, Schülerinnen und Schüler mit höheren Leistungspotenzialen im Unterricht zu fördern“, erklärte Tullner. 

Die Initiative könne gleichwohl nur ein Baustein in der Begabtenförderung sein. „Sachsen-Anhalt wird eine Neuausrichtung der Begabtenförderung vorzunehmen. Dazu sollen flexible Angebote entstehen, die von den Schulen allein oder gemeinsam mit wertvollen externen Partnern realisiert werden. Dazu sollen im 1. Halbjahr 2018 konkrete Vorschläge diskutiert werden“,  so Tullner.

Er übergab außerdem neben der Berufungsurkunde auch ein Starterpaket, eine projektbezogene technische Grundausstattung, u.a. bestehend aus einem Laptop mit Office-Paket und einem Beamer.

Folgende Schulen aus Sachsen-Anhalt haben sich erfolgreich für die Teilnahme an der Initiative beworben:

  • Neumarkt-Grundschule Halle/Saale
  • Goethe-Grundschule Halberstadt
  • Hermann-August-Francke-Grundschule Wernigerode
  • Erich-Kästner-Grundschule Haldensleben 
  • Georg-Cantor-Gymnasium Halle/Saale
  • Dr.-Frank-Gymnasium Staßfurt
  • Landesschule Pforta
  • CJD Christophorusschule Droyßig 

Eng verknüpft mit praxisnaher wissenschaftlicher Forschung sollen gezielt Impulse für eine individuelle Leistungsstärke begünstigende Schul- und Unterrichtsentwicklung gesetzt werden. Ein Augenmerk gilt dabei den Potenzialen von Lernenden, welche aus weniger bildungsnahen Elternhäusern – speziell auch mit Migrationshintergrund – stammen sowie der Ausgewogenheit der Geschlechter. 

Die Laufzeit der Initiative beträgt 10 Jahre, welche sich in zwei Phasen zu jeweils 5 Jahren unterteilt. In der ersten Phase sollen die Projektschulen schulische sowie außerunterrichtliche Strategien und Maßnahmen zur Förderung leistungsstarker oder besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schülern entwickeln bzw. weiterentwickeln.

Bund und Länder wollen künftig die Entwicklungsmöglichkeiten leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler in den Blick nehmen und fördern. Ziel der gemeinsamen Initiative von KMK und BMBF ist es, Schülerinnen und Schüler unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status so zu fördern, dass für alle ein bestmöglicher Lern- und Bildungserfolg gesichert ist. Dies ist Leitlinie einer auf Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zielenden Bildungspolitik.

Für das Programm, das erste mit dieser speziellen Ausrichtung auf die Förderung von Hochleistern, stellen Bund und Länder zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro zur Verfügung.  Bund und Länder stimmen darin überein, dass dieses Augenmerk sowohl für den Einzelnen als auch für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung ist. 

Sachsen-Anhalt verfügt mit den Netzwerk „Begabungsfördernde Schule“, der Koordinierungs- und Beratungsstelle für Hochbegabungsförderung am LISA und der Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN-ST an der MLU Halle-Wittenberg über eine funktionierende und gut vernetzte Infrastruktur zur Förderung von hochbegabten sowie leistungsstarken Kindern und Jugendlichen. Daher besteht ein großes Interesse daran, die in diesem Netzwerk mitwirkenden Schulen als Pilotschulen zu gewinnen. Die Teilnahme an der Initiative schafft die Möglichkeit, die für die Begabtenförderung erstellten und bewährten Konzepte zu evaluieren sowie unter Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterzuentwickeln und zu profilieren.

Großes Interesse am Pilotprojekt für Lehrkräfte aller Schulformen in Sachsen-Anhalt

70 interessierte Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit und nahmen an der gestrigen Auftaktveranstaltung des Pilotprojektes teil
Dr. Roman Rösch, Geschäftsführer der deutschen Schulakademie und Dr. Sabine Prüfer, Leitern der Lehrerfort- und Lehrerweiterbildung am LISA, unterzeichnen den Kooperationsvertrag für das Projekt „KUER“

Die Deutsche Schulakademie, eine bundesweit aktive und unabhängige Institution für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) werden erstmalig gemeinsam einen Kooperationsvertag unterzeichnen und damit das Pilotprojekt „Kollegiale Unterrichtsentwicklung und – reflexion (KUER)“ in Sachsen-Anhalt starten.

Der Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern hängt entscheidend von der Qualität des Unterrichts ab. Die Pädagogische Werkstatt „Kollegiale Unterrichtsentwicklung und – reflexion (KUER)“ ist eine Fortbildung für Lehrkräfte, mit der sie ihre Unterrichts- und Lernkultur nachhaltig weiterentwickeln und verbessern können.

70 interessierte Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit und nahmen an der gestrigen Auftaktveranstaltung des Pilotprojektes teil. 

Bei KUER planen Kolleginnen und Kollegen systematisch miteinander ihre Unterrichtspraxis und entwickeln neue Möglichkeiten der Gestaltung. Sie hospitieren wechselseitig im Unterricht und reflektieren gemeinsam das Erprobte. KUER erweitert so das Repertoire der didaktischen Methoden und entlastet die einzelnen Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung. Ziel der Werkstatt ist die Installation von Routinen kollegialer Unterrichtsentwicklung und -reflexion als Konzept für die ganze Schule.

Die teilnehmenden Schulen werden dabei von erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen, die bundesweit als Lehrkräfte an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises in jahrelanger Praxis Expertise in der kollegialen Unterrichtsentwicklung und -reflexion erworben haben, angeleitet. Das Pilotprojekt wird wissenschaftlich begleitet und im Anschluss ausgewertet.

Die Pädagogische Werkstatt dauert ein Jahr und besteht aus vier Bausteinen, die für alle Schulformen geeignet sind. Für dieses Pilotprojekt können sich interessierte Schulen mit je 2 bis 5 Lehrkräften bis zum 1. Dezember 2017 im LISA bewerben. Für insgesamt 12 Schulen wird die Teilnahme ermöglicht.

Die Betreuung von Facharbeiten (Dialog 29)

Betreuung von Facharbeiten

Mit dem neuen Lehrplan für das Gymnasium und das Fachgymnasium sind sowohl durch den Grundsatzband als auch durch die Fachlehrpläne Weiterentwicklungen hin zu einer kompetenzorientierten Unterrichtskultur initiiert worden. Dabei rückt das ergebnisorientierte und selbstständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftsorientiertem Anspruch stärker in den Fokus. Das Anfertigen einer Facharbeit bringt ein nicht zu unterschätzendes Potenzial, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Die Facharbeit ist eine selbstständig anzufertigende und thematisch gebundene schriftliche Hausarbeit.

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Drei Schulfächer für große Fragen

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Der neue Flyer und das Erklär-Video unterstützen Eltern und Schüler bei der Fächerauswahl "Ethik" oder "Religion". Der Flyer erklärt die wichtigen Grundfragen aus Elternsicht und benennt die Ansprechpartner.

Im Ethikunterricht der Grundschule erwerben die Kinder Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, über die Gründe unseres Handelns nachzudenken und innerhalb und außerhalb der Schule ethisch begründet zu handeln.

Die christlichen Religionsunterrichte befähigen Grundschulkinder, die großen Fragen und insbesondere die Frage nach Gott zu formulieren und möglichen Antworten im Dialog nachzuspüren.

Auf dem Bildungsserver sind neben dem Video auch der Flyer und weitere weitergehende Informationen abrufbar: http://shrt.es/gs-ethik-religion

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Stellenangebote

Das Land Sachsen-Anhalt freut sich auf Bewerbungen von engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die Mut für neue pädagogische Konzepte mitbringen und sich den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen wollen.

Auf der Website des Landesschulamtes werden die aktuellen Ausschreibungen für Lehrkräfte veröffentlicht.

Stellenangebote von Schulen in freier Trägerschaft veröffentlichen wir auf dem Landesbildungsserver.