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Herzlich willkommen auf der Website des Landesinstitutes für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) konzipiert, organisiert und begleitet das Qualitätsmanagement an den Schulen Sachsen-Anhalts durch externe Evaluationen sowie durch schulische Leistungsvergleiche und es widmet sich der Auswertung dieser Ergebnisse.

Rückmeldungen aus der schulischen Praxis und die Auswertung von Leistungserhebungen fließen direkt in die Lehrplanentwicklung, die Arbeit der Schulleitungen und der Schulaufsicht sowie in die Schwerpunkte der Lehreraus- und -fortbildung ein.

Thomas Schödel neuer Direktor des LISA

Nachdem am Freitag dem 26. März Thomas Schödel seine Ernennungsurkunde aus den Händen von Bildungsminister Marco Tullner und Bildungsstaatssekretärin Eva Feußner entgegen genommen hat, wurde er am heutigen Montag durch die Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter im LISA begrüßt.

Der 51-jährige Pädagoge war seit 2012 Leiter der traditionsreichen Landesschule Pforta und ist daher mit den Problemen des Schulalltages bestens vertraut. Thomas Schödel kündigte an, in den kommenden Tagen und Wochen die vielfältigen Arbeitsaufgaben des Landesinstituts intensiver kennen lernen zu wollen. Er freue sich auf die im Haus vorhandene Expertise, mit der Bewährtes fortzuführen sei, aber auch neue Wege zu gehen wären. Als gelerntem Lehrer für Mathematik, Chemie und Informatik wird ihm vor allem die Digitalisierung ein besonderes Anliegen sein.

 

Zur Pressemitteilung des MB

Aktuelle Themen

Anregungen und Unterstützungsmaterialien zum Distanzunterricht

Im Landesportal und auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt (geschützter Bereich) finden sich für Lehrkräfte und für Lernende unter folgenden Internetadressen Anregungen und Materialien.

Lehrkräfte

 

Lernende

  • 2learn4students – Übungsplattform für Lernende (Anmeldung erforderlich)
  • Webakademie – Plattform zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler (Anmeldung erforderlich)

Erhebung und Analyse von Lernständen sowie Handlungsempfehlungen

Auf dieser Seite finden Sie Anregungen zur Erhebung und Analyse von Lernständen sowie Handlungsempfehlungen in den Kernfächern. Diese beinhalten 

  • Anregungen zur Nutzung diagnostischer Möglichkeiten von zentralen Klassenarbeiten,

  • Anregungen zur Nutzung diagnostischer Möglichkeiten von zentralen Vergleichsarbeiten,

  • eine Auswahl weiterer Lernstandserhebungen,                              

  • Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte zum Thema,

  • Hinweise auf Materialien zur Kompetenzentwicklung.

Aufgabensammlung zur individuellen Förderung

Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) veröffentlicht für die Kernfächer und weitere ausgewählte Fächer der allgemeinbildenden Schulen (Naturwissenschaften und Geschichte) Aufgaben zum individuellen Üben. Die Aufgabensammlung soll die Schulen bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern unterstützen, um mögliche Defizite, die durch die veränderten Lernbedingungen aufgrund der Schulschließungen entstanden sind, auszugleichen.

Die Lehrkräfte geben konkrete schulfachbezogene Empfehlungen an ihre Schülerinnen und Schüler, welche Aufgaben für sie geeignet sind und wann sie für Rückfragen der Schülerinnen und Schüler erreichbar sind.

Lehren und Lernen auf Abstand – Impulse und Empfehlungen für den Präsenz- und Distanzunterricht in Sachsen-Anhalt

Die Situation an den Schulen unseres Bundeslandes ist gegenwärtig geprägt von Präsenz- und Distanzlernen.  Dabei spielt eine sinnvoll geplante Verknüpfung beider Phasen durch die Bereitstellung von Materialien, Medien, Arbeitsaufträgen oder Lernarrangements eine wesentliche Rolle. Die folgenden Publikationen des LISA geben dazu Impulse und Empfehlungen, die mit Blick auf schulspezifische Bedingungen und Szenarien Beachtung finden können. Weiterhin sind erprobte Unterrichtsplanungen zu finden. Sie wurden von im Schuldienst aktiven Lehrkräften für die ihnen anvertrauten Lerngruppen in Schulen unseres Bundeslandes konkret umgesetzt. Ausgehend von der jeweils lehrplanbezogenen Kompetenzorientierung werden Aufgabenstellungen für die Präsenz der Schülerinnen und Schüler an der Schule und für das Lernen im häuslichen Umfeld dargestellt.

Ausstellungseröffnung "Die Pädagogische Akademie in Halle an der Saale (1930-33)" im LISA

Derzeit ist eine Plakatausstellung zur Pädagogischen Akademie in Halle im Durchgang der zweiten Etage des LISA am Riebeckplatz zu sehen. Aus Anlass des 75. Todestages von Adolf Reichwein wurde diese Schau von Prof. Dr. Hartmut Wenzel angeregt und begleitet und von Studierenden der Kultur- und Medienpädagogik der Hochschule Merseburg erstellt.

Beleuchtet wird vor allem der kurze Zeitraum der 1930 in Halle (Saale) in der damaligen preußischen Provinz Sachsen gegründeten Pädagogischen Akademie bis zur Machtergreifung Hitlers. Die Präsentation befasst sich mit Persönlichkeiten des damaligen Kollegiums, ihren Berufsbiographien und persönlichen Schicksalen. Sie geht auf inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung an der Akademie ein, hebt die Orientierung an reformpädagogischen Ansätzen heraus und verweist auf die Rolle der Akademieschulen.

Die gesamte Plakatausstellung ist auch digital zu sehen.

Empfehlungen zur tieferen Auseinandersetzung mit dem Thema und Zugang zu weiteren in diesem Zusammenhang entstandenen Formaten finden Sie hier.

„Bildung in der digitalen Welt“ an den Grundschulen und Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt: Gesamtübersicht als Grundlage für schulinterne Planungen

Das vorliegende Material bietet eine Gesamtübersicht über die in den Fachlehrplänen für Grund- und Sekundarschulen Sachsen-Anhalts ausgewiesenen Anforderungen in Bezug auf die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“. Die Kompetenzen verstehen sich als Abschlussniveau für die Schuljahrgänge 4, 6, 8 bzw. 10.

Diese Gesamtübersicht dient der Unterstützung schulinterner Planungsprozesse, wie beispielsweise der Erstellung von schulischen Medienkonzepten, der Festlegung von Fortbildungsschwerpunkten sowie weiteren fächerübergreifenden und fachlichen Abstimmungen. Dabei ist auch der Grundsatzband der jeweiligen Schulform zu berücksichtigen.

Download (PDF)

Aktuelle Stellenausschreibungen

Am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) sind Stellen für abgeordnete Lehrkräfte und für die Mitarbeit in verschiedenen Kommissionen ausgeschrieben.

Bitte beachten Sie hierzu unsere aktuellen Ausschreibungen.

Schulbuchprüfung

Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) führt im Auftrag des Bildungsministeriums die Prüfung und Zulassung von Schulbüchern für das Land Sachsen-Anhalt durch.

Die Zulassung erfolgt auf der Grundlage des Schulgesetzes und ist im Einzelnen im gültigen Runderlass des Kultusministeriums geregelt. Danach sind Schulbücher für die öffentlichen Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufe I zulassungspflichtig. Für eine Zulassung müssen die Schulbuchverlage einen Antrag gemäß den Anforderungen des Runderlasses stellen.

Die zugelassenen Schulbücher werden jährlich im Frühjahr für das jeweils kommende Schuljahr im Schulbuchverzeichnis für das Land Sachsen-Anhalt veröffentlicht; des Weiteren auch die Schulbücher, die als Nachtrag nach Redaktionsschluss des Schulbuchverzeichnisses eine Zulassung erhalten haben.

Im Schulbuchverzeichnis sind Schulbücher für den Unterricht in Musik, Kunsterziehung, Kurzschrift, Maschinenschreiben, für den Unterricht an Schulen für Blinde, Sehbehinderte, Geistigbehinderte, für den Unterricht an Abendsekundarschulen sowie für die Sekundarstufe II (vgl. Ziffer 2 des o. g. Erlasses) nicht enthalten. Diese Bücher sind nicht zulassungspflichtig. Gleiches gilt für über das Schulbuch hinausgehende Lernmaterialien nach Ziffer 4 des o. g. Erlasses. Die Schulen entscheiden in eigener Verantwortung über die Einführung dieser Schulbücher und Lernmaterialien.

Nach Ziffer 5 des Schulbücherzulassungserlasses sind folgende Hinweise zu beachten:

Die von den Schulbuchverlagen angebotenen digitalen Schulbücher als übereinstimmende – nicht angereicherte – Wiedergaben der Druckwerke sind den zugelassenen Schulbüchern gleichgestellt. Einer besonderen Zulassung bedarf es nicht.

Weitere digitale Medien wie das Schulbuch ergänzende oder ersetzende Lernsoftware oder Lernmittel mit interaktiven Zugängen unterliegen nicht dem Zulassungsverfahren. Die Schulen entscheiden über deren Verwendung unter Berücksichtigung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule gemäß § 1 des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt und dem Lernmittelerlass (RdErl. des MK vom 18.4.2013, SVBl. LSA S. 95) in eigener pädagogischer Verantwortung.

Ansprechpersonen zu Fragen des Zulassungsverfahrens sowie zu einzelnen zugelassenen Buchtiteln sind:

Frank KirchnerSandra Lehmann
Tel. (0345) 2042-275Tel. (0345) 2042-350

E-Mail: lisa-schulbuchzulassung(at)sachsen-anhalt.de

Umgang mit Verschwörungstheorien im Unterricht

Wie gehen wir als Schule und Fachlehrer im Unterricht mit Verschwörungstheorien, Falsch-Nachrichten, Extremismus und Online-Radikalisierung um?

Aus aktuellem Anlass hat das LISA eine Synopse mit Impulsen, Materialien, Unterrichtsideen, weiterführenden Links und vertiefenden Artikeln zur Thematisierung von Verschwörungstheorien, Rassismus etc. im Unterricht erarbeitet.

Synopse Verschwörungstheorie

Der fjp>media und das Ministerium für Bildung haben eine Handreichung zum Umgang mit dem Tätervideo aus Halle erstellt.

Handreichung zum Umgang mit dem Tätervideo aus Halle

 

 

Anpassung der Lehrpläne für Grundschulen, Sekundarschulen und Gymnasien mit Beginn des neuen Schuljahres 2019/2020

Die Grundsatzbände und Fachlehrpläne für die Schulformen Grundschule und Sekundarschule wurden entsprechend der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ angepasst.

Auch für die Schulform Gymnasium traten Anpassungen für die gymnasiale Oberstufe zum 1.8.2019 in Kraft.

Die neue Pflegeausbildung kommt

Fachtag zur generalisierten Pflegeausbildung für alle Pflegeschulen am LISA in Halle (Saale)

Das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt ist zukünftig für die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte aller Pflegeschulen in Sachsen-Anhalt zuständig. Hierzu fand am LISA in Halle am 2. Oktober der erste Fachtag zur neuen Pflegeausbildung statt. Im Fokus stand der neue Rahmenlehrplan der Fachkommission sowie der fachliche Austausch mit allen Pflegelehrkräften.

Am 1. Januar 2020 löst das Pflegeberufegesetz das bisherige Krankenpflege- und Altenpflegegesetz ab. Damit beginnt ein neuer Weg in der Kranken und Altenpflegeausbildung – die generalistische Pflegeausbildung.

Mit dieser Reform wird eine der größten Ausbildungsreformen in der Pflege in Deutschland umgesetzt. Die künftige Pflegeausbildung ist generalistisch ausgerichtet. In den ersten beiden Ausbildungsjahren der neuen Pflegeausbildung werden alle Auszubildenden  gemeinsam unterrichtet und praktisch ausgebildet. Die neue Pflegeausbildung ist demzufolge nicht mehr nur auf eine Lebensphase oder einen Versorgungsbereich ausgerichtet, sondern qualifiziert für die neuen, umfassenderen Herausforderungen in der Pflege. Die Auszubildenden sollen ein pflegerisches Verständnis entwickeln, das es ihnen ermöglicht, sich schnell in die jeweiligen Spezialgebiete mit ihren unterschiedlichen Anforderungen einzuarbeiten. Bei den Auszubildenden müssen demzufolge Kompetenzen entwickelt werden, damit sie in allen Bereichen der Pflege professionell tätig werden können.

Diese Neuerungen sind sehr umfangreich und bringen vielfältige Anpassungen und Neuorientierungen in der schulischen Ausbildung im Pflegebereich mit sich. Alle Pflegelehrkräfte sind gefordert, Kompetenzen bei den Auszubildenden zu entwickeln, die auf eine Pflege für alle Altersgruppen und in allen Bereichen abzielt.

Bisher war das Ministerium für Soziales und Gesundheit in Sachsen-Anhalt für die schulische und praktische Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zuständig. Diese Zuständigkeit liegt nun beim Ministerium für Bildung.

Futter für den IQ

Zur Erweiterung und Modernisierung der außerschulischen Möglichkeiten zur Förderung und Forderung leistungsstarker und begabter Schülerinnen und Schüler startete Sachsen-Anhalt im März 2019 ein webbasiertes Angebot – eine Webakademie. In der Webakademie können Schülerinnen und Schüler mit besonderen Leistungspotentialen und Lerninteressen nicht nur herausfordernde Aufgaben finden und lösen, sondern auch aufgaben- und themenbezogen kommunizieren sowie Anleitung zum Nachdenken finden.

Zunächst wurde in der Webakademie nur ein Kursraum für die Mathematikdetektivinnen und –detektive eröffnet. In diesem Kursraum knobeln derzeit 50 Jungen und Mädchen der 1. bis 4. Klasse.

Nach und nach werden  Kursräume für weitere Fächer und Klassenstufen hinzukommen und gemeinsam kann dann getüftelt, geknobelt und geforscht werden.

Die Betreuung von Facharbeiten (Dialog 29)

Mit dem neuen Lehrplan für das Gymnasium und das Fachgymnasium sind sowohl durch den Grundsatzband als auch durch die Fachlehrpläne Weiterentwicklungen hin zu einer kompetenzorientierten Unterrichtskultur initiiert worden. Dabei rückt das ergebnisorientierte und selbstständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftsorientiertem Anspruch stärker in den Fokus. Das Anfertigen einer Facharbeit bringt ein nicht zu unterschätzendes Potenzial, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Die Facharbeit ist eine selbstständig anzufertigende und thematisch gebundene schriftliche Hausarbeit.

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